Tacheles Kunstraum Ausstellungen

Im Cafe Tacheles finden regelmäßig Ausstellungen statt . Nachdem meine sehr gut angenommen worden ist, anbei ein paar Bilder, Wir werden im Rahmen des Tacheles weitere Künster präsentieren.

Die Bilder von Andrea und mir sind nun gemischt zu sehen, sozusagen als Nachschlag zu unseren beiden Ausstellungen im Jahr 2019!

Von Januar 2020 bis in den Frühling hinein.

Hier der Text vom Ausstellungsbeiblatt.

Der Kunstraum Tacheles zeigt Bilder von:

Andrea Franke Rainer Kruse

2019 waren beide Künstler im Cafe Tacheles

mit ihren eigenen Werken zu sehen.

Wir wollen nun, zum Jahresabschluss und Neujahrsbeginn

eine gemeinsame Ausstellung zeigen.

Unterschiedliche Stilrichtungen, Vorlieben und Motive

finden hier ihren Platz

ganz natürlich nebeneinander.

Wir möchten ein wenig von der Lust

des Gestaltens

des Austausches miteinander und der

Freude am Hand-Gemachten

die uns beseelt und antreibt

mit Ihnen teilen!

Ein paar Bilder:

Frank Olikosky wirdmit seinen Werken  folgen. Den Termin der neuen Ausstellung geben wir rechtzeitig bekannt!

Hier nochmal der Begleittext zu Andreas Ausstellung.

Wir freuen uns, nun ihre Arbeiten im Cafe Tacheles zeigen zu können.

Handgemachte Kunst, die sich durchaus mit der Zeit und dem Zeit(un)geist auseinandersetzt ohne aufdringlich und pädagogisch zu nerven.

Zur Künstlerin:

Eine solide Malerei-Ausbildung und die Lust diese zu brechen, um neue Horizonte zu erreichen,

Handwerklich akribische Technik und lustvolles Werken und abarbeiten,

Kollagen, Brüche, feine Spielereien,

Insekten, verfremdete Frauen-Ansichten,surreal verspielte Farb- und

Bildwelten.

Eine Malerin lotet ihre Grenzen ( immer wieder) neu aus.

Die Wirklichkeit und die Brüche in der perfekten Oberfläche laden ein,

genau hinzuschauen.

Wenn man die Mischarbeiten, Kollagen , Malerei, Zeichnerei, fast brüchige Un-Übergänge, im Original sehen darf, kann sich eine Welt eröffnen, die Fotografie und Bildschirme nicht erreichen können.

Ausstellungs Text Werner Renner

Wir freuen uns, ab Mai 2019

Bilder von Werner Renner im Tacheles zeigen zu können.

Seine Bilder strahlen eine große Freundlichkeit und humane Gesinnung aus.

Werner ist ein Tüftler und Perfektionist, dessen Arbeiten einen zweiten und dritten Blick gut vertragen können.

Seine Bilder sagen mehr als seine kargen, durchaus humorvollen, Worte

Diverse Ausstellungen begleiteten seine Künstler-Karriere

Die kleineren Formate beinhalten viele Details, und sind im realistisch erscheinenden Stil durchaus surreal, phantasievoll, fast grenzenlos zum-Der Phantasie Raum gebend- anregend.

Ein eigener Ausdruck will sich zeigen, bricht hervor, ohne vordergründig zu sein.

Da steckt mehr hinter…

Viele Bilder sind in Ölfarbe gearbeitet, technisch versiert, man ihm in der Treppenhaus Galerie, nach Absprache, über die Schulter schauen.

Photos meiner Ausstellung.

Rainer 1

Tach 9

Tach 10

Tach 8

Tach 7

Tach 6

Tach 5Hier der

Tach 4

Tach 3

Tach 1

Rainer 2

Die Photos sind von Jürgen Ischebeck, Danke!

Begleittext  Text zur Ausstellung:

Als ich Regine im Cafe besuchte, um mir die Räume genauer anzuschauen, war das ein wenig wie: „nach Hause kommen“.

Ich b in in den späten 70ern und frühen 80ern stark durch die Börse geprägt worden. Damals noch als Stadtteilzentrum ein politisch mutiges und offenes Forum. Politische und soziale Gruppen aller Richtungen, Musiker und Künstler   hatten dort ihre Räume und traten auf oder stellten aus. Das offene Modell ist über die selbst gewählte Abhängigkeit von öffentlichen Zuschüssen und die folgende Erpressbarkeit  immer angepasster geworden. Ich konnte die noch freie und experimentierfreudige Luft atmen, und als ehrenamtlicher Mitarbeiter und Teestubenbetreiber dabei sein.

Schon damals war der Arrenberg, die damalige Heimstädte der Börse,  eine Brutstätte von Nazis und Fremdenfeinden. Es gab noch eine breite Bewegung gegen diesen Pöbel.

Nun, über 30 Jahre später, sind Fremdenfeindlichkeit und Nazi-Parolen bis in den Bundestag hinein möglich. Ich bin der traurigen Überzeugung, dass wir uns nicht zum besseren hin entwickelt haben.

Schön, nun meine Bilder hier, an einem Ort des Mutes und der Hilfsbereitschaft, zeigen zu dürfen.

Zu den Bildern:

Einige sind Bilder aus  meinem Heimatstadtteil, Wichlinghausen. Oft schlechtgeredet und als Problemviertel abgestempelt, möchte ich Ecken und Ausblicke auf die beachtenswerten Ausblicke zeigen.

Schönheit entsteht im Auge des Betrachters.!

Die  Bilder sind  entweder im 2019er Stadtteilkalender, oder in den vorjährigen Kalendern zu sehen,  den ich mit Künstlern aus Wichlinghausen zusammen gestalte, Handarbeit, keine PHOTOS!, der nun schon im vierten Jahr aufgelegt wird!

Einige zeigen Ausblicke besonderer Ecken um Wuppertal herum, einige Reiseeindrücke, die ich mit meiner Frau zusammen beim wandern durch die Natur, in Deutschland und noch öfter in Frankreich, aufgenommen und verarbeitet habe.

Der Mensch taucht meistens nur indirekt auf, die Schönheit der Architektur, Kulturlandschaft und Natur, stehen im Vordergrund.

Wenn wir nicht anfangen, bescheiden, sozial, offen und demütig, unseren begrenzten Platz in der Schöpfung einzunehmen , werden wir die Probleme unserer Zeit nicht lösen können!

Die Liebe zur Natur, der Blick auf das Andere, den Anderen, erfreut das Herz und lässt uns wachsen.

Ich hoffe, mit meinen Bildern ein wenig Farbe in ihr Herz zaubern zu können.

frei schaffender Künstler